Das ist kein reines Rebranding. Autodesk treibt damit konsequent seine Vision voran, Planung, Design und Ausführung in einer durchgängigen Industry Cloud zusammenzuführen.
Warum Autodesk diesen Schritt geht
Autodesk verfolgt seit Jahren ein klares Ziel: Silos zwischen Planung, Entwurf und Bauausführung auflösen. Mit Forma entsteht eine einheitliche Plattform, die genau das abbildet – von der frühen Konzeptphase bis in den Betrieb.
Die Integration der Construction Cloud in Forma ist deshalb logisch. Statt separater Marken steht künftig eine einheitlicher Plattform-Name im Fokus.
Diese Produktnamen ändern sich
Mit dem Rebranding werden die bekannten ACC-Produkte wie folgt umbenannt:
- Autodesk Docs → Forma Data Management
- Autodesk BIM Collaborate Pro → Forma Design Collaboration
- Autodesk Build → Forma Build
- Autodesk Takeoff → Forma Takeoff
- Autodesk Estimate → Forma Estimate
- Preconstruction Bundle → Forma for Preconstruction
- Model Management Bundle → Forma for Model Management
- Construction Operations Bundle → Forma for Construction Operations
Wichtig: Die Funktionen bleiben bestehen. Autodesk ändert Namen und Branding – nicht die bewährten Workflows.
Was bedeutet das konkret für Anwender?
Kurz gesagt: Keine Umstellung, kein Projektverlust, kein zusätzlicher Aufwand.
- Die Benutzeroberfläche bleibt im Kern gleich. Sie sehen künftig neue Logos und Produktbezeichnungen – die Struktur und Funktionalität bleiben vertraut.

- Bestehende Projekte und Daten bleiben unverändert. Kein Migrationsprojekt, kein Datenumzug.
- Kein sofortiger Handlungsbedarf. Autodesk informiert frühzeitig, damit Unternehmen ausreichend Vorlauf für interne Anpassungen haben.
Strategische Einordnung: Mehr als ein neuer Name
Mit Forma positioniert Autodesk eine durchgängige Industry Cloud für AEC-Unternehmen (Architecture, Construction & Engineering). Das Ziel ist klar:
- bessere Datenkontinuität
- weniger Medienbrüche
- mehr Transparenz über alle Projektphasen hinweg
Wer bereits mit der Construction Cloud arbeitet, ist faktisch schon Teil dieser Strategie – nur unter neuem Namen.
Im Überblick:
Was ändert sich im Produkt:
- Docs erscheint als Data Management in der Benutzeroberfläche.
- Die Navigation zu weiteren Forma-Lösungen wird in der Benutzeroberfläche angezeigt.
- Das Logo oben in der Benutzeroberfläche wird zu „Autodesk Forma“ geändert.
- Die ACC Mobile App wird in „Forma“ umbenannt.
- Der Account-Admin wird zu „Hub-Admin“ geändert.
Was ändert sich nicht:
- Es ist keine Migration notwendig. Alle Projekte, Mitglieder, Einstellungen und Daten werden beibehalten.
- Keine Änderungen zu URLs, Login, APIs oder Integrationen
- Keine Änderung in der Lizenzierung oder Benutzerbereitstellung
- Keine Änderungen in den Workflows oder den Automatisierungseinstellungen in ACC
Forma Data Management und die neue Plattform-Logik
Mit der Vereinheitlichung der Produkte erhalten bisherige Nutzer der Autodesk Construction Cloud direkten Zugriff auf Forma. Gleichzeitig wird Forma integraler Bestandteil der bisherigen ACC-Umgebung. Faktisch wächst beides zusammen – nur unter neuem Namen: Aus der Autodesk Construction Cloud wird Forma.
Ein zentrales Element dabei ist Forma Data Management (ehemals Autodesk Docs). Es bildet künftig das gemeinsame Datenumfeld (Common Data Environment) innerhalb der Forma-Plattform. Damit wird klar: Datenmanagement ist kein Zusatzmodul mehr, sondern das Fundament der gesamten Industry Cloud.

Forma entwickelt sich weiter – und zwar deutlich
Das bisher bekannte Forma – mit Fokus auf frühe Planungs- und Entwurfsphasen – wird in den kommenden Monaten massiv ausgebaut.
Die Verbindung zu Autodesk Revit® besteht bereits seit Längerem. Entwürfe lassen sich direkt aus Forma nach Revit übergeben und dort detailliert weiterbearbeiten. Diese Durchgängigkeit zwischen Konzept und Ausführungsplanung ist ein zentraler Baustein der Plattformstrategie.
Der nächste Schritt geht noch weiter: Künftig wird eine deutlich detailliertere Gebäudeplanung direkt innerhalb von Forma möglich sein.
Bereits angekündigt beziehungsweise als Beta verfügbar sind:
- Forma Site Design
- Forma Building Design
Damit verschiebt sich Forma vom reinen Konzeptwerkzeug hin zu einer umfassenden Planungsplattform. Autodesk positioniert Forma klar als durchgängige Lösung – von der Standortanalyse über den Entwurf bis in die vertiefte Gebäudeplanung.
Mit N+P haben Sie einen starken Partner an Ihrer Seite
Seit mehr als 30 Jahren sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner rund um alle Autodesk-Lösungen für das Bauwesen (Architecture, Engineering & Construction) und die Industrie (Product Design & Manufacturing). Mit unseren Kenntnissen und der Erfahrung können wir Sie bei der Optimierung Ihrer Workflows und Projekte unterstützen.
Was wir von N+P empfehlen
Strategisch denken. Die Umbenennung ist ein guter Anlass, die eigene Cloud- und Kollaborationsstrategie zu überprüfen.
Fazit
Am 24. März 2026 wurde aus Autodesk Construction Cloud „Forma“. Das heißt, die Technik bleibt, der Name hat sich geändert – aber die strategische Ausrichtung wird deutlicher denn je: eine integrierte Plattform für Planung, Design, Bau und Betrieb.
Wer bereits mit ACC gearbeitet hat, bleibt auf Kurs. Wer noch zögert, sollte sich spätestens jetzt mit der Forma-Strategie beschäftigen.
Sie möchten wissen, wie sich Forma in Ihre bestehende Systemlandschaft integrieren lässt? Sprechen Sie uns an!
Bildquellen: N+P, Autodesk




