Jobmakros mit hyperMILL

31. August 2016 CAM

Auch einzelne Jobs lassen sich gut mit allen bereits eingetragenen Parametern als Jobmakro speichern. Der Sinn dahinter ist, dass ich nicht jedes Mal alle Karteikarten durchgehen und die Parameter ändern muss. Diese sind schon fertig befüllt vorhanden. Es bietet sich auch hier an, konsequent mit den hyperMILL internen Parametern zu arbeiten, um z. B. An- und Abfahrmakros, oder Verrundungsradien bezogen auf den Werkzeugdurchmesser, automatisch zu berechnen.

In diesem Beitrag möchte ich noch einen kleinen Nachtrag zur Feature und Makrotechnik liefern, welchen ich im letzten Blogbeitrag bereits näher vorgestellt habe.

Jobmakro am Beispiel 2D-Taschenfräsen

jobmakro-hypermillAuf diese Weise muss ich die Jobs nur noch einfügen. Befüllt sind diese ja dann schon. In meinem Beispiel möchte ich einen 2D-Taschenfräszyklus anwenden. Aufgrund der vielfältigen Einstellmöglichkeiten sowie der auf dem Werkzeug basierenden Frässtrategien, ergeben sich zahlreiche Einstellmöglichkeiten und Kombinationen von Parametern innerhalb des Zyklus. Um hier nicht jede Karte im Zyklus editieren zu müssen, habe ich mir diese Zyklen konsequent als Makro gespeichert. Immer wenn ich also eine neue Bearbeitungsweise programmieren musste, habe ich diese sofort auch als Makro gespeichert. So entsteht mit sehr wenig Aufwand sehr schnell eine Datenbank mit bereits fertig definierten Bearbeitungszyklen, welche für zahlreiche Anwendungsfälle definiert sind. Bereits am 2D-Taschenfräsen sieht man sehr schön, wie viele unterschiedliche Bearbeitungen mit diesem Zyklus erzeugt werden könnten. Das nebenstehende Bild zeigt noch nicht einmal alle Möglichkeiten. Durch die Arbeit mit den Jobmakros wird die tägliche Arbeit also auch hier wesentlich erleichtert.

Arbeitsabläufe durch Jobmakros optimieren

Jobmarkro mit hyperMILLWie an dem Bauteil zu sehen, kann es ja nicht nur unterschiedliche Formen von Taschen geben, sondern auch die Bearbeitungsweise kann variieren. So kann die eine Tasche vielleicht im HPC-Modus ausgefräst werden, während eine andere Tasche im HSC-Modus bearbeitet werden soll. Bei der Programmierung von Hand müsste ich jetzt alle Parameter durchschauen und eventuell anpassen, während ich mit Makros lediglich die bereits fertigen Zyklen nur noch anwende.

Für mich ergeben sich dadurch erhebliche Möglichkeiten, nicht nur Zeit zu sparen, sondern auch Sicherheit zu schaffen, da die Jobs mit ihren Parametern bereits fertig sind und das bei absolut niedrigem Aufwand, ein solches Jobmakro zu erstellen. Fazit für mich: absolut lohnenswert!

 

Mehr Informationen: http://www.nupis.de/de/fertigung


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