Kennzahlen sind innerhalb des Facility Managements für verschiedene Bereiche nutzbar. Dieser Blogbeitrag konzentriert sich im Folgenden insbesondere auf Kostenkennzahlen und Basiswerte für verschiedene Gebäude, welche ins Verhältnis zu anfallenden Kosten gesetzt werden.
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Kostenkennzahlen im Facility Management
Kostenkennzahlen stellen die Kosten verschiedener Bereiche des Facility Managements, wie z. B. der Reinigung oder dem Vermietungsmanagement, dar. Langfristig können sie Aufschluss darüber geben, wie sich diese Bereiche und in welchem Maß verändern. In der Regel ist dabei nicht eine einzelne Kennzahl entscheidend, sondern die Summe verschiedener Variablen, die Entwicklungen und Trends möglichst umfassend darstellen. Diese Summe ist jedoch immer auch im Kontext der Marktsituation zu betrachten. Zum Beispiel können gestiegene Reinigungskosten sowohl durch einen größeren Reinigungsaufwand, als auch durch gestiegene Preise (z. B. durch gestiegene Mindestlöhne) begründet sein. Kostenkennzahlen für Immobilien sind weiterhin untergliedert in z. B. Nutzungskosten, Kosten des technischen, infrastrukturellen und kaufmännischen Gebäudemanagements.Unterstützung bei der Ermittlung und Darstellung von Kennzahlen im Facility Management
Um die Prozesse im Facility Management zu optimieren und Kosten zu senken, ist es zunächst notwendig, sich einen Überblick zu verschaffen. Mit Hilfe eines CAFM-Systems können verschiedene FM-Daten erfasst, gesammelt, analysiert und ausgewertet werden. Ein CAFM-System, wie SPARTACUS Facility Management® (SPARTACUS), bildet die zentrale Plattform für die Verknüpfung der Daten zu Gebäudegrößen, anfallenden Kosten und Erträgen sowie zu verschiedenen Medienverbräuchen (Strom, Wasser, Gas usw.). Ein CAFM-System sollte standardmäßig Kennzahlen laut den Normen DIN 276 bzw. DIN 18960 enthalten. Also Kennzahlen zu Betriebskosten, Instandhaltungskosten, Ver- und Entsorgungskosten sowie Kosten des Objektmanagements. Diese können anschließend zusätzlich einem Verursacher, wie einem Objekt oder einer Anlage, zugewiesen werden. Somit ist immer ersichtlich, an welchem Objekt und in welcher Höhe Kosten verursacht wurden. Neben Standardreports können in einem geeigneten CAFM-System individuelle Kennzahlen definiert werden. Diese kann man sich dann auf Knopfdruck in anschaulichen Reports darstellen lassen. Hinzu kommen branchenspezifisch vorgeschriebene Reports, die durch das eingesetzte CAFM-System unterstützt werden sollten. Beispielsweise müssen Kommunen regelmäßig Energieberichte vorlegen.Herausforderungen im Facility Management?
Unser Whitepaper „Vorteile von CAFM im FM“ stellt Ihnen die wichtigsten FM-Prozesse detailliert vor und zeigt Ihnen auf, welche Vorteile sich durch den Einsatz einer CAFM-Lösung im FM ergeben.
Folgende Reports und Auswertungen haben sich im Facility Management bewährt
- Buchungen nach Kostenart/Kostenträger/Kostenstelle sowie nach Maßnahmen oder Umlagefähigkeit
- Kostenentwicklungen und Vergleiche
- Abfallmengen in einem festgelegten Zeitraum
- Auslastung der Reinigungskräfte
- Reinigungskosten und -pläne
- Bilanzen von Gebäuden oder Gebäudekomplexen
- Jahresverbräuche für Gebäude oder Gebäudekomplexe – auch im Vergleich
- Monatsverbräuche für Gebäude oder Gebäudekomplexe